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Werbung in Abizeitungen, Inhalte, Druck und Recht - Abi-Abschluss

Abizeitungen Sponsoring

Inhalte von Abi-Zeitungen

In der Abizeitung werden zunächst die Erlebnisse aus der Oberstufe festgehalten, die Abiturienten in Text und Bild vorgestellt und Lehrerportraits veröffentlicht. Idealerweise sollte jeder Abiturient an der Abizeitung beteiligt sein und seinen eigenen Teil dazu beitragen. Die Schüler, die nicht im Arbeitsteam Abizeitung sind, können beispielsweise Portraits von ihren Mitschülern erstellen, über einen Kurs bei einem bestimmten Lehrer berichten oder eigene Ideen einbringen.

Beliebte Inhalte von Abizeitungen sind außerdem Interviews und Beschreibungen von Schulprojekten, Fotoserien, die die Schulzeit dokumentieren sowie unter anderem das Einbinden von Umfragen, Sprüchen, Zitaten, Witzen und Rätseln.

Meist leitet der Schulleiter die Abizeitung mit einem Vorwort ein – und auch bekannte Personen aus der Region können mit Grußworten in die Abizeitung eingebunden werden. Auf Wunsch kann ein Abiturienten-Verzeichnis abgedruckt werden, in dem alle Abiturienten mit Anschrift und E-Mail aufgeführt sind. Ein Impressum darf schlussendlich ebenfalls nicht fehlen.

Ideen für die Inhalte einer Abizeitung lassen sich auch aus den Abibüchern voriger Jahrgänge ableiten. Hier eine Möglichkeit, wie der Inhalt einer Abizeitung aussehen könnte:

  • Eine Einleitung/Vorwort der Schulleitung / des Oberstufenkoordinators
  • Vorstellen der Leistungs- und Grundkurse, Tutorien mit Schüler- und Lehreranteil
  • Persönliche Seite für jeden Abiturient/Abiturientin
    • Freunde charakterisieren sich gegenseitig
    • oft mit Fotos und/oder Steckbrief
    • gegenseitiges Interview der Schüler, Fragen beantworten
  • Rückblickende Worte und Auswertung der Schulzeit, Danksagung
  • Berichte von Exkursionen, Klassenfahrten, Projektwochen und -fahrten, Sportwoche, ec.
  • Beschreibung von Projekten der Schüler und der Schule
  • Fotos aus der Schulzeit, von Lehrern, letztem Schultag, usw.
  • Charakterisierungen und Bewertung der Lehrer
  • Grußworte von lokalen und/oder überregional bekannten “Prominenten”
  • Auszüge aus alten Klassenbüchern
  • Liste der ehemaligen Stufenangehörigen (Abgänger, Wiederholer, etc.)
  • Werbung von ortsnahen Unternehmen
  • Ergebnisse von Umfragen
  • Text des Abilieds (wenn vorhanden)
  • Witzige Sprüche, Zitate, Entschuldigungen aus dem Unterricht
  • Rätsel, Verlosungen und Gewinnspiele
  • Abiturienten-Verzeichnis mit Anschrift und E-Mail
  • Impressum

Die Punkte 2 und 3 sind wohl diejenigen, die den größten Teil der Abizeitung in Anspruch nehmen. Letztendlich kommt die inhaltliche Gestaltung der Abi-Zeitung auch auf die regionalen Gegebenheiten an, sodass gegebenenfalls auch einige Punkte aus der Planung herausfallen können. Jede Abi-Zeitung ist individuell, schon die Form und die Entstehungsweise unterschieden sich teilweise erheblich. Innerhalb einer Region ähneln sich die einzelnen Abizeitung meist etwas, da Ideen von anderen Jahrgängen oder Schulen aufgegriffen werden.

Häufig verlangen Druckereien eine recht hohe Mindestauflage für den Druck. Da ist es nicht ausreichend, die Abizeitung nur an Lehrer, Schüler und Eltern zu verteilen. Da die Abizeitung dann auch in den anderen Jahrgängen der Schule Absatz finden wird, ist darauf zu achten, auch für diese Zielgruppen entsprechende Inhalte zu berücksichtigen.

Werbepartner / Sponsoren

Für die Abizeitung fallen natürlich auch Kosten an. Zwar arbeiten die Abiturienten selbst ehrenamtlich, doch der Druck muss bezahlt werden. Um die Kosten zu finanzieren, bietet es sich an, Werbepartner zu suchen, die eine Anzeige in der Abizeitung schalten können – und auch Sponsoren, die ebenfalls mit einem Logo oder einer Anzeige in der Abizeitung Erwähnung finden können. Doch meist ist es selbst dann, wenn viele Werbepartner gefunden wurden, nicht ausreichend um die gesamten Kosten für die Abizeitung abzudecken. Häufig muss ein verbleibender Teil dann über die Abikasse finanziert werden.

Als erstes gilt es mal in ältere Abizeitungen zu schauen, wer da so alles geworben hat. Weiterhin sollte man rumhören, ob Eltern eine eigene Firma haben und bereit wären, was beizuschießen.
Um Werbepartner und Sponsoren zu finden, sollte man sich vorrangig an die Unternehmen wenden, deren Zielgruppe Jugendliche und Abiturienten sind. Hierfür eignen sich regional ansässige Unternehmen wie Banken oder Versicherungen, Einzelhandelsgeschäfte, Fahrschulen oder Ausbildungsbetriebe – aber auch überregionale Firmen, die sich auf die Jugend spezialisiert haben, beispielsweise Mobilfunkfirmen, Jugendzeitschriften und Handyhersteller.

Um die Suche einfacher zu gestalten empfiehlt es sich, ein Werbedossier anzufertigen, in welchem die wichtigsten Eckpunkte (Informationen zur Schule, zur Zielgruppe, zur Abizeitung als solche, zu den Anzeigen) sowie die Kontaktinformationen zu finden sind. Firmen kann man per Mail, Brief, Telefon oder direkt kontaktieren. Bei der Festlegung der Anzeigenpreise hat es sich oftmals bewährt, abzuwarten was der Werbepartner so anbietet. Ansonsten ist es sinnvoll, zumindest grobe Richtwerte vorzugeben – beispielsweise eine A4-Seite für 100 Euro, eine halbe Seite für 60 Euro usw.

Einige Abiturjahrgänge bieten mittlerweile ihre Abizeitung auch in Verbindung mit einem Digitalformat an. Zusätzliche Inhalte und Formate können dann über die Abi-Homepage eingesehen oder auf CD oder DVD erworben werden. Dadurch ergeben sich weitere Werbemöglichkeiten für Sponsoren und Werbepartner – und natürlich auch zusätzliche Einnahmemöglichkeiten.

Mit der Suche nach Werbepartnern und Sponsoren sollte man möglichst zeitig beginnen – denn Abiturklassen gibt es in einer Stadt meistens mehrere – und wer am schnellsten bei den Unternehmen anfragt, hat die besten Karten. Hinzu kommt, dass es auch von Unternehmensseite oftmals etwas dauern kann, bis eine Entscheidung getroffen wird. Schlussendlich müssen die Anzeigen auch noch ins Layout eingepasst werden, was ebenfalls nochmals Zeit in Anspruch nimmt. Weitere Infos bekommt ihr hier und hier.


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